Herausgeputzt

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Unser Gemeindehaus erstrahlt in neuem Glanz. Wir sind froh, dass kürzlich der Hausanstrich stattfinden konnte. Die Maler haben gute Arbeit gemacht und das Gebäude mit einem frischen weiß „aufgehübscht“.

Eine weitere Neuerung – unser Gemeindename an der Fassade – lässt noch etwas auf sich warten aber man darf gespannt sein!

 

Seminar-Wochenende

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Unsere Gemeinde hatte kürzlich ein sehr ermutigendes Wochenende zum Thema „Frucht des Geistes“. Unser Gastredner Alex Siegel aus Singen hat dazu Ende Januar ein Seminar abgehalten und unser Bibelwissen zu diesem Thema erweitert. Schon am Freitagabend trafen wir uns,  um in das Thema einzusteigen.

Die Bibelstelle, die dem Thema zugrunde liegt ist folgende aus Galater 5,22 „Die Frucht, die Gottes Geist wachsen lässt ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (HfA)

Am Samstag stiegen wir dann mit zwei Seminar-Einheiten voll ins Thema ein und hatten zwischendurch eine tolle Gemeinschaft beim Mittagessen.

Nach den Ausführungen unseres Redners ist die Frucht des Geistes ein Ergebnis davon, von Gottes Geist erfüllt zu sein. Die Folge von einem Geist erfüllten Leben ist das Wachsen dieser Frucht. Die einzelnen Tugenden sind zwar nicht automatisch alle gleich gut ausgebildet und entwickeln sich teilweise unterschiedlich schnell, aber sie sind trotzdem vorhanden. Wie eine Orange beispielsweise aus einzelnen Fruchtfleisch-Segmenten besteht und von der Schale geschützt ist, so kann man sich bildlich vorstellen, dass die Segmente der geistlichen Frucht (Tugenden genannt) alle gemeinsam umgeben sind von der Liebe. Die Liebe ist die erste Tugend die genannt wird und ohne diese – von Gott gegebene – Liebe kann man die anderen Bestandteile der Frucht nicht wirklich entwickeln.

Das Ziel eines Christen ist es, diese Frucht zur vollen Reife zu bringen, indem man sich immer wieder von Gottes Geist erfüllen lässt, sich mit Gottes Wort (geistlich) ernährt und mit ihm in ständiger Verbindung lebt.

Am Sonntag beim Gottesdienst wurde das Gehörte abgerundet und noch einmal zusammengefasst. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen gab es noch Zeit für gute Gespräche und Erfahrungsaustausch.

Wir sind Alex Siegel dankbar, dass er uns an diesem Wochenende ermutigt und herausgefordert hat, unseren Glauben authentisch zu leben und Mithilfe des Heiligen Geistes die Frucht des Geistes weiter wachsen und reifen zu lassen.

 

 

„Streicht Weihnachten aus dem Kalender“

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Im Traum begegnete mir ein Engel. Ich sah, wie er aus allen Kalendern das Weihnachtsfest ausstrich. Ich fragte ihn:“ Was tust du da? Die Kirchenbesucher werden es bedauern, wenn sie um ihre Stimmung kommen. Die Geschäftsleute werden protestieren, werden sie um ihr Weihnachtsgeschäft gebracht werden. Die Vereine werden nicht einverstanden sein, wenn sie um ihre Weihnachtsfeiern kommen. Die Kinder werden weinen, wenn ihnen das Christkind nichts bringt. Und alle werden sagen: Du bringst uns um das allerschönste Fest.“ Da sagte der Engel: „Er, dem dieses Fest gehört, hat mich beauftragt: Geh hin! Streiche Weihachten aus dem Kalender, denn sie haben mich aus ihrem Leben gestrichen.“

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Zum Glück hat Gott Weihnachten nicht aus dem Kalender gestrichen. Sonst wären wir in unseren Sorgen ohne Perspektive, in unseren Ängsten ohne Trost, in unserer Schuld ohne Vergebung und in unserem Sterben ohne Hoffnung. Wir hätten keinen Helfer, der versprochen hat, uns niemals zu verlassen. Wir müssten ohne einen Heiland leben, der sich dafür verbürgt hat, dass nichts und niemand uns von seiner Gnade und Barmherzigkeit trennen kann. Kein Freund stünde uns zur Seite, der für uns ist, wenn alle Stricke reißen. Wir wären ohne einen Tröster, der uns in der Stunde tiefster innerer Dunkelheit in den Mantel seines Erbarmens hüllt und uns von der einen Wirklichkeit in die andere begleitet. Zum Glück gilt es bis heute, was Gott damals durch seinen Engel aller Welt verkündigen ließ: “Fürchtet euch nicht, ich verkündige euch große Freude. Euch ist heute der Heiland geboren. Es ist Christus, der Herr!“ Wer Sehnsucht nach Gott hat und Jesus bittet, ihm zu begegnen, der kann auch in unserer Zeit lebendige Weihnachtserfahrungen machen.

(Bernhard Matzel)

m. freundl. Genehmigung der Stiftung Marburger Medien